Beides brauchst du nicht zwingend, um Pumpfoilen auszuprobieren – die meisten Lektionen konzentrieren sich auf Board und Foil – aber ein passend sitzender Neoprenanzug und eine Prallschutzweste machen einen echten Unterschied für Komfort und Sicherheit, besonders in der Anfangsphase, wenn du öfter stürzt.
Auch im Sommer ist Schweizer Seewasser spürbar kühler, als die Lufttemperatur vermuten lässt, besonders unter der Oberfläche, wo du beim Lernen viel Zeit verbringst. Ein Neoprenanzug hält dich für längere Sessions bequem und bedeutet, dass kaltes Wasser eine Lektion nicht vorzeitig beendet, bevor du die nötigen Wiederholungen hattest.
Für Sommer-Sessions am See ist ein 3/2mm-Neoprenanzug (3mm am Rumpf, 2mm an den Extremitäten für mehr Beweglichkeit) eine gängige, vielseitige Wahl. Sessions in kühlerer Jahreszeit verlangen dickere Anzüge, meist 4/3mm oder mehr.
Ein zu lockerer Anzug lässt Wasser durchspülen und kühlt schnell aus; ein zu enger schränkt genau die Beinbewegung ein, auf die Pumpen angewiesen ist. Eine eng anliegende, aber bewegliche Passform, besonders an Beinen und Hüfte, zählt mehr als Marke oder Dicke allein.
Eine Prallschutzweste – eine niedrig profilierte, auftriebsstarke Weste mit etwas Aufprallschutz – erfüllt zwei Aufgaben gleichzeitig: Sie dämpft Stürze (die in der Anfangsphase häufig sind) und bietet etwas zusätzlichen Auftrieb, was Selbstvertrauen und Energiehaushalt während einer langen Lern-Session hilft.
Prallschutzwesten lohnen sich besonders in den ersten Sessions, wenn Stürze am häufigsten sind und deine Falltechnik sich noch entwickelt. Viele Rider tragen sie auf unbestimmte Zeit weiter, einfach für das zusätzliche Vertrauen und den Komfort, auch sobald Stürze selten werden.
Unsere Einsteiger- und Aufsteiger-Lektionen beinhalten Board, Foil und Helm – wir empfehlen, eigenen Neoprenanzug und Prallschutzweste mitzubringen, falls vorhanden, es ist aber völlig möglich, eine erste Lektion ohne beides zu beginnen.
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